Nationaler Widerstand Zweibrücken


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Danke OB!

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Helmut Reichling lehnt Eintrag von Anne-Frank-Verwandtem ins Goldene Buch von Zweibrücken ab.
Vielleicht gibt es beim nächsten Besuch die Ehrennadel?


Der Zweibrücker Oberbürgermeister Reichling sorgt derzeit für Schlagzeilen in der „Rheinpfalz“, weil er dem letzten jüdischen Verwandten von Anne Frank, Bernhard Elias (Spitzname: „Buddy Elias“), 86 Jahre, den Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Zweibrücken verwehrt. Der ehemalige Getreidehändler Elias, der in der Zweibrücker Kaiserstraße gewohnt hatte, dürfe heute einen Rosenstrauch in Zweibrücken pflanzen und aus dem Buch „Grüße und Küsse“ vorlesen, so die Rheinpfalz weiter.

Mit Vorwürfen konfrontiert, daß Elias diese Ehre in der saarländischen Nachbarstadt Homburg zuteil werde, entgegnete Reichling, daß ihn das wenig kümmere und es vielleicht für Homburg gereicht habe. Mit der Frage: „Aber reicht es auch für uns?“ machte er deutlich, daß in Zweibrücken andere Maßstäbe gelten als in Homburg. So führte er weiter aus, daß es besonderen Personen der Zeitgeschichte vorbehalten sei, sich in diesem Buch einzutragen.

Als Vorschlag zur Güte warf Reichling ein, daß er möglicherweise die Stadtehrennadel für Elias vorschlagen werde, über deren Zuweisung dann der Stadtrat entscheiden müsse, falls Elias mal wieder nach Zweibrücken käme.

Der „Nationale Widerstand Zweibrücken“ kommentiert die Schlagzeilen mit den Worten: „Danke OB!“.





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